Weltweit gefeierter Bariton Thomas Hampson mit Schuberts Winterreise zu Gast.

Franz Schuberts „Winterreise“ ist der wohl bedeutendste und auch bekannteste Liederzyklus der Romantik. Am 6. März wird er im konzert theater coesfeld von dem amerikanischen Bariton Thomas Hampson vorgetragen, der über besonderes Renommee gerade auf dem Liedsektor verfügt (und nebenbei auch noch mit einer Österreicherin verheiratet ist).

Hampson schlüpft in Schuberts hochemotionale und musikalisch überwältigende Gesänge in die Rolle eines von Unrast und Enttäuschungen getriebenen einsamen Wanderers. Obwohl vor fast 200 Jahren entstanden, mutet diese „Winterreise“ noch heute ungemein modern an. In Coesfeld wird das durch das Begleitinstrument unterstrichen: Statt eines Pianisten hat Hampson die lettische Akkordeonistin Ksenija Sidorova zur musikalischen Partnerin. Sie wird durch die besonderen Klangfarben ihres Instruments ein neues „Licht“ auf den alten Liederzyklus werfen. Am Ende bleibt es übrigens auch nicht nur bei Schubert, sondern es erklingen zusätzlich noch Songs und Lieder von Astor Piazzolla und Kurt Weill sowie ein Tango von Igor Strawinsky.

Foto: Marshall Lighthouse